Dāna bedeutet so viel wie Gabe, Spende, Geschenk - gegeben im Geiste der Großzügigkeit. Auch die buddhistischen Lehrerinnen und Lehrer unterrichten traditionell im Geiste des Dāna. Das heißt, sie bieten die Lehre der Achtsamkeitspraxis an, ohne ein festgelegtes Honorar dafür zu verlangen.

Gleichzeitig jedoch sind sie für ihren Lebensunterhalt von freiwilligen Spenden (Dāna) der Retreat-Teilnehmenden abhängig. Dabei ist zu bedenken, dass zusätzlich zu der Zeit, in der sie in den Kursen lehren und die Teilnehmenden begleiten, auch eine gründliche Vorbereitung nötig ist. Und nicht zuletzt wenden sie viel Zeit und Geld dafür auf, bei ihren Lehrerinnen und Lehrern weiter zu studieren und zu praktizieren.

Oft werde ich gefragt, ob es eine Richtschnur für die Höhe des Dāna gibt. Traditionell ist Dana völlig frei und es wird kein Minimum genannt. Es sollten nur diese beiden Aspekte berücksichtigt werden:
-Gib soviel wie du mit einem warmen und freundlichen Herzen geben kannst.
-Gib soviel, dass es den Lehrenden erlaubt ist, in angemessener Weise ihren Lebensunterhalt zu bestreiten,